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Lifestyle

Wandern mit der Apple Watch: Was kann deine Uhr, was nicht?

4 Min. Lesezeit

Deine Apple Watch sitzt am Handgelenk, dein iPhone steckt in der Hosentasche. Das fühlt sich richtig gut an: kein großer Bildschirm, der dich ablenkt, und trotzdem weißt du, dass deine Route sauber aufgezeichnet wird. Aber was kann deine Uhr eigentlich? Und wo stößt sie an ihre Grenzen? In diesem Artikel zeige ich dir, was deine Apple Watch beim Wandern leistet.

Was deine Uhr kann

Eine komplette GPS-Route aufzeichnen

Alle Apple Watch Series 2 (2016) und neuer haben ein eingebautes GPS. Das heißt: Deine Uhr kann deinen Standort selbst aufzeichnen, ganz ohne iPhone. TrailTrackr unterstützt allerdings erst ab der Watch 6 (2020) und watchOS 11.

Mit einer App wie TrailTrackr startest du die Aufzeichnung direkt auf der Uhr und stoppst sie, wenn du fertig bist. Deine Route erscheint dann automatisch auf deinem iPhone, sobald du es wieder in der Nähe hast. Das Handy kann einfach in der Tasche oder im Rucksack bleiben.

Live-Statistiken auf einen Blick

Während du läufst, siehst du direkt auf der Uhr, wie weit du schon gegangen bist, wie lange du unterwegs bist und welches Tempo du hast. Das ist praktisch, ohne das Handy in die Hand zu nehmen, vor allem wenn du die Hände zum Klettern brauchst oder einen Stock hältst.

Benachrichtigungen ohne Handy

Hast du Mobilfunk (LTE) oder ist dein iPhone in der Nähe? Dann bleibst du erreichbar, ohne dein Handy herausholen zu müssen.

Was deine Uhr nicht so gut kann

Der Akku hält weniger lange, als du denkst

Das hören Wanderer am häufigsten: Der Akku einer Apple Watch hält bei normaler Nutzung etwa 18 Stunden. Mit aktivem GPS-Tracking, vor allem wenn auch der Herzfrequenzsensor dauernd läuft, können es nur noch 6 bis 9 Stunden sein.

Für eine Tageswanderung von 3 bis 4 Stunden ist das kein Problem. Bei einem langen Bergweg von 8 Stunden und mehr solltest du aber gut aufpassen. Neuere Modelle (Ultra und Ultra 2) schneiden deutlich besser ab, aber ein iPhone in der Tasche hält trotzdem länger durch.

Der Bildschirm ist klein

Auf der Karte navigieren, deine genaue Route ansehen oder eine GPX-Datei anschauen: Das machst du wirklich lieber auf dem Handy. Die Uhr ist ideal für schnelle Zahlen, nicht zum Kartenlesen.

Die GPS-Genauigkeit hängt von der Situation ab

Das GPS der Apple Watch ist in offenem Gelände zuverlässig. In dichtem Wald, in steilen Schluchten oder zwischen hohen Gebäuden hat es aber Probleme. Dann ist der Empfang eines iPhones meist besser, denn es hat eine größere GPS-Antennenfläche und mehr Leistung.

Mein praktischer Tipp: Wenn dir Genauigkeit sehr wichtig ist (du willst hinterher eine detaillierte Karte sehen), nimm dein iPhone mit und lass die App dort laufen. Die Uhr ist dann ideal als Display für die Live-Statistiken.

Komplexe Einstellungen machst du am Handy

Du willst deine Route als GPX exportieren? Oder die Aktivität ändern, deinem Track einen Namen geben oder frühere Wanderungen ansehen? Dann nimmst du dein Handy zur Hand. Die Uhr ist bewusst einfach gehalten: starten, stoppen, live ansehen.

In der Praxis: Wann nimmst du was?

Fazit

Deine Apple Watch ist ein toller Begleiter beim Wandern. Du bist nicht ständig am Bildschirm, deine Route wird sauber aufgezeichnet, und du bekommst genau die Infos, die du brauchst, ohne Ablenkung. Für lange Touren, genaue Karten oder ausführliches Zurückschauen bleibt dein iPhone aber etwas besser.

Willst du es selbst ausprobieren?

TrailTrackr hat eine Apple Watch App, die genau so funktioniert: Starte sie auf der Uhr, sieh dir deine Route auf dem iPhone an und exportiere sie dort. Kein Konto, kein Stress.

TrailTrackr im App Store laden →

TrailTrackr auf der Apple Watch: Tracking-Bildschirm einer Wanderapp

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